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Die Markterkundung: So bringen Sie sich in Position.

Die Markterkundung: So bringen Sie sich in PositionSchon seit vielen Jahren wird in Fachkreisen diskutiert, wie eng das Verhältnis zwischen Bieterfirmen und Vergabestellen im Vorfeld einer Ausschreibung sein darf. Auch dem Gesetzgeber ist klar, dass in dieser Ausschreibungsphase recht intransparent gearbeitet wird, da die inhaltliche Zusammenarbeit kaum rechtlich normiert ist. Mit der 2016 begonnenen Vergaberechtsreform gibt er den Vergabestellen explizit die Möglichkeit, Informationen durch eine Markterkundung einzuholen. Für Sie die große Chance, der Vergabestelle Ihre Sicht der Dinge nahezulegen – legen Sie daher eine Anfrage zur Markterkundung niemals unbeantwortet beiseite, sondern betrachten Sie sie als Aufforderung zur Vorakquise!

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Verstöße gegen die Produktneutralität – So reagieren Sie richtig

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 12.04.18 15:06 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Verstöße gegen die Produktneutralität - so reagieren Sie richtigViele Ausschreibungen, die den Erwerb von bestimmten Produkten zum Ziel haben, wimmeln nur so von Verstößen gegen die Produktneutralität. Ich habe schon mit erfahrenen Vergaberechtsanwälten gesprochen, die mir versicherten, dass in manchen Branchen bis zu 90 % aller Ausschreibungen offene oder verdeckte Alleinstellungsmerkmale beinhalten.

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Wie Sie vorgehen, wenn die Bewertungskriterien willkürlich bewertet werden

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 05.04.18 15:02 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Wie Sie vorgehen, wenn die Bewertungskriterien willkürlich bewertet werden.jpgDie rechtlichen und formalen Anforderungen an eine faire und transparente Angebotsvergabe sind hoch, schließlich bilden sie den Kern einer jeden Vergabe. Umso irritierender, dass viele Ausschreibungen nach Bewertungskriterien vergeben werden, die überhaupt nicht oder nur sehr vordergründig nachvollziehbar sind. Die Wahl zweifelhafter Formeln zur Angebotsauswertung ist da nur ein Faktor. Besonders problematisch ist es, wenn die Behörde bei der Aufstellung der Vergabekriterien ihren Ermessensspielraum so weit auslegt, dass der Willkür Tür und Tor geöffnet sind.

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Dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus

Beitrag von Stefan Winter am 29.03.18 14:02 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

DTAD_Roadshow_2018_SW.jpgRahmen und Zeitverträge haben den Vorteil, dass Sie in der Regel über viele Jahre hinweg, den Siegern (Bieterfirmen) dieser Ausschreibung Planungssicherheit und ein stetiges Einkommen sichern.

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DTAD Roadshow - Wir sagen Danke!

Beitrag von Verena Corsepius am 26.03.18 15:02 Uhr   |  Themen: Hinter den Kulissen des DTAD

Roadshow_2018_C_format_588x219.jpgDie exklusive Veranstaltungsreihe „DTAD-Roadshow 2018“ war ein voller Erfolg.  

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Begrifflichkeiten des Vergaberechts: Aufhebung einer Ausschreibung

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 09.03.18 14:08 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Begrifflichkeiten des Vergaberechts - Aufhebung einer Ausschreibung.jpgTeil 8 unserer Serie "Begrifflichkeiten des Vergaberechts" befasst sich mit der Aufhebung einer Ausschreibung. Vergabestellen sind grundsätzlich nicht dazu verpflichtet, in Verfolg einer Ausschreibung auch tatsächlich ein Angebot zu bezuschlagen (§ 63 Abs. 1 VgV). Das heißt, Vergabestellen dürfen Sie tatsächlich noch während der laufenden Angebotsfrist oder sogar noch nach Abgabeschluss  darüber unterrichten, dass die ausgeschriebene Leistung nicht vergeben wird. Allerdings sind den Vergabestellen bei der Aufhebung von laufenden Beschaffungsvorgängen  ganz enge Grenzen gesteckt: Vergabestellen können  nicht "einfach mal so" Ausschreibungen aufheben und müssen diese Nicht-Vergabe auch ganz genau begründen. Sie als Bieter haben sogar das Recht, diese Begründung schriftlich einzufordern und können dann auch prüfen, ob Sie gegebenenfalls Schadenersatzansprüche für Ihren Aufwand der Angebotserstellung geltend machen möchten.

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Vergabefreie spontane Änderungen – Ihre Chance zur Nachverhandlung

Vergabefreie spontane Änderungen - Ihre Chance zur Nachverhandlung.jpgEs soll ganze Branchen geben, die den wahren Gewinn gar nicht über die eigentliche Ausschreibung erzielen, sondern über Nachverhandlungen. Zusätzliche Beauftragungen ergeben sich oft daraus, dass die Leistungsbeschreibung an der einen oder anderen Stelle nicht präzise genug war. In der Regel fällt es den Vergabestellen sehr schwer, vor allem komplexere Baumaßnahmen so genau in einzelne Bauabschnitte zu unterteilen, dass alle Arbeiten reibungslos ineinandergreifen und es weder zu Verzögerungen noch zu ungeplanten Mehraufwänden kommt. Sie als Auftragnehmer haben einige Möglichkeiten, diese Nachtragsarbeiten mit der Vergabestelle zu verhandeln, ohne dass dazu neu ausgeschrieben werden muss.

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Umsatz steigern ohne vertrieblichen Aufwand

Beitrag von Stefan Winter am 22.02.18 15:14 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Umsatz steigern ohne vertrieblichen Aufwand.jpgWeit über 70 % der öffentlichen Vergaben werden in Deutschland "beschränkt" vergeben.
Eine kurzfristige Änderung des Vergabeverhaltens von über 30.000 Vergabestellen ist nicht zu erwarten. Hierbei ist zu beachten, dass jedes Bundesland die Schwellenwerte für die Verfahren von "beschränkten" Ausschreibungen eigenständig festsetzt. Im Bundesland Berlin kann eine Freihändige Vergabe (zukünftig Verhandlungsvergabe) im VOB-Bereich bis zu einem Auftragswert von 50.000 Euro erfolgen. Zum Vergleich, in Nordrheinwestfalen, liegt die Obergrenze bei 100.000 Euro.
Für weitere Details empfehlen wir Ihnen den DTAD Blogbeitrag zu den aktuellen Schwellenwerten (Neue Schwellenwerte: 01.01.2018).

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Der schmale Grad – Wann Bieterfrage, wann Rüge?

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 15.02.18 15:05 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Der schmale Grad - Wann Bieterfrage, wann Rüge?.jpgDie Frage, wann genau Bieterfragen gestellt und in welchen Fällen Rügen zum Einsatz kommen sollen, wird mir bei meinen Schulungen oft gestellt. Das ist natürlich nicht ganz einfach zu sagen und auch kaum pauschal zu beantworten. Ich will mich aber bemühen, Ihnen einige Faustregeln an die Hand zu geben.

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Begrifflichkeiten des Vergaberechts: Beschränkte Ausschreibung

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 08.02.18 15:08 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

Teil 7 unserer Serie „Begrifflichkeiten des Vergaberechts“ befasst sich mit Beschränkten Ausschreibungen. Eine Beschränkte Ausschreibung steht nur denjenigen Unternehmen offen, die von der Vergabestelle zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Um Informationen über geeignete Bieter zu gewinnen, kann die Vergabestelle einen Teilnahmewettbewerb vor die eigentliche Ausschreibung schalten. Mit dessen öffentlicher Bekanntgabe sind Unternehmen aufgefordert, ihre Eignung für den jeweiligen Auftrag nachzuweisen. Unter den Bewerbern wählt die Vergabestelle dann jene aus, die ein Angebot für die eigentliche Vergabe abgeben sollen. Eines von diesen erhält schließlich in der Regel den Zuschlag.

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Über diesen Blog

Lesen Sie Akquise-Tipps von den Profis. Der DTAD Blog ist ein Blog der DTAD Deutscher Auftragsdienst AG und bietet neben Informationen zur erfolgreichen Auftragsakquise aktuelle Beiträge, Beitragsserien und Tipps rund um:

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  • Ausschreibungen
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