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Wenn Infrastrukturunternehmen beschaffen – Die Besonderheiten der SektVO

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 17.05.18 15:10 Uhr   |  Themen: Vergaberecht, Akquise im öffentlichen Sektor

Wenn Infrastrukturunternehmen beschaffen – Die Besonderheiten der SektVONeben den klassischen Behörden, Unternehmen in staatlicher Hand und den Anstalten öffentlichen Rechts unterliegen auch bestimmte Privatunternehmen einem besonderen Vergaberecht, nämlich der Sektoren-Verordnung (SektVO). Ich möchte Ihnen die wesentlichen Abweichungen zur herkömmlichen Vergabeverordnung (VgV) schildern und zeigen, welche Unternehmen überhaupt nach diesen Bestimmungen öffentlich ausschreiben müssen.

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Konkurrenz aus dem Hause des Auftraggebers: Was Sie über eine Inhouse-Vergabe wissen müssen!

Was Sie über Inhouse-Vergabe wissen müssenFür den ein oder anderen Anbieter ist es ein echtes Ärgernis: Da bemühen Sie sich intensiv um lukrative öffentliche Aufträge und arbeiten in der Vorakquise auf eine interessante Ausschreibung hin, nur um dann festzustellen, dass die Leistung ohne Ausschreibung an eine Anstalt öffentlichen Rechts oder ein staatlich beherrschtes Unternehmen vergeben wurde. Diese sogenannten Inhouse-Vergaben finden besonders oft im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) statt, wenn der Betrieb von Teilen oder gar der gesamten Verkehrsinfrastruktur in die Hände eines kommunalen Verkehrsunternehmens gelegt wird. Allerdings gelten für die Inhouse-Vergabe gewisse Grenzen, sodass man sich bisweilen mit Erfolg wehren kann.

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Mehrere Wertungskriterien: Auf die Formel kommt es an

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 26.04.18 15:04 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Mehrere Wertungskriterien: Auf die Formel kommt es anViele Urteile verschiedener Vergabekammern und Gerichte beschäftigen sich immer wieder mit der Preiswertung von Angeboten. Sobald die Vergabestelle zusätzliche Bewertungskriterien zum Preis aufstellt, muss sie die einzelnen Bewertungskomponenten miteinander in Bezug setzen und die Gesamtangebote vergleichbar machen. Dies geschieht in aller Regel durch Punktvergabe und anschließender Punkteauswertung nach mathematischen Verfahren. Diese haben es in sich. Oft führen sie zu vergaberechtswidriger Intransparenz und sind damit rechtlich angreifbar. Ich stelle Ihnen einige Berechnungsformeln vor und zeige Ihnen, was welche Methode für Sie als Bieter bedeutet.

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Die Markterkundung: So bringen Sie sich in Position.

Die Markterkundung: So bringen Sie sich in PositionSchon seit vielen Jahren wird in Fachkreisen diskutiert, wie eng das Verhältnis zwischen Bieterfirmen und Vergabestellen im Vorfeld einer Ausschreibung sein darf. Auch dem Gesetzgeber ist klar, dass in dieser Ausschreibungsphase recht intransparent gearbeitet wird, da die inhaltliche Zusammenarbeit kaum rechtlich normiert ist. Mit der 2016 begonnenen Vergaberechtsreform gibt er den Vergabestellen explizit die Möglichkeit, Informationen durch eine Markterkundung einzuholen. Für Sie die große Chance, der Vergabestelle Ihre Sicht der Dinge nahezulegen – legen Sie daher eine Anfrage zur Markterkundung niemals unbeantwortet beiseite, sondern betrachten Sie sie als Aufforderung zur Vorakquise!

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Verstöße gegen die Produktneutralität – So reagieren Sie richtig

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 12.04.18 15:06 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Verstöße gegen die Produktneutralität - so reagieren Sie richtigViele Ausschreibungen, die den Erwerb von bestimmten Produkten zum Ziel haben, wimmeln nur so von Verstößen gegen die Produktneutralität. Ich habe schon mit erfahrenen Vergaberechtsanwälten gesprochen, die mir versicherten, dass in manchen Branchen bis zu 90 % aller Ausschreibungen offene oder verdeckte Alleinstellungsmerkmale beinhalten.

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Wie Sie vorgehen, wenn die Bewertungskriterien willkürlich bewertet werden

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 05.04.18 15:02 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Wie Sie vorgehen, wenn die Bewertungskriterien willkürlich bewertet werden.jpgDie rechtlichen und formalen Anforderungen an eine faire und transparente Angebotsvergabe sind hoch, schließlich bilden sie den Kern einer jeden Vergabe. Umso irritierender, dass viele Ausschreibungen nach Bewertungskriterien vergeben werden, die überhaupt nicht oder nur sehr vordergründig nachvollziehbar sind. Die Wahl zweifelhafter Formeln zur Angebotsauswertung ist da nur ein Faktor. Besonders problematisch ist es, wenn die Behörde bei der Aufstellung der Vergabekriterien ihren Ermessensspielraum so weit auslegt, dass der Willkür Tür und Tor geöffnet sind.

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Dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus

Beitrag von Stefan Winter am 29.03.18 14:02 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

DTAD_Roadshow_2018_SW.jpgRahmen und Zeitverträge haben den Vorteil, dass Sie in der Regel über viele Jahre hinweg, den Siegern (Bieterfirmen) dieser Ausschreibung Planungssicherheit und ein stetiges Einkommen sichern.

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DTAD Roadshow - Wir sagen Danke!

Beitrag von Verena Corsepius am 26.03.18 15:02 Uhr   |  Themen: Hinter den Kulissen des DTAD

Roadshow_2018_C_format_588x219.jpgDie exklusive Veranstaltungsreihe „DTAD-Roadshow 2018“ war ein voller Erfolg.  

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Begrifflichkeiten des Vergaberechts: Aufhebung einer Ausschreibung

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 09.03.18 14:08 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Begrifflichkeiten des Vergaberechts - Aufhebung einer Ausschreibung.jpgTeil 8 unserer Serie "Begrifflichkeiten des Vergaberechts" befasst sich mit der Aufhebung einer Ausschreibung. Vergabestellen sind grundsätzlich nicht dazu verpflichtet, in Verfolg einer Ausschreibung auch tatsächlich ein Angebot zu bezuschlagen (§ 63 Abs. 1 VgV). Das heißt, Vergabestellen dürfen Sie tatsächlich noch während der laufenden Angebotsfrist oder sogar noch nach Abgabeschluss  darüber unterrichten, dass die ausgeschriebene Leistung nicht vergeben wird. Allerdings sind den Vergabestellen bei der Aufhebung von laufenden Beschaffungsvorgängen  ganz enge Grenzen gesteckt: Vergabestellen können  nicht "einfach mal so" Ausschreibungen aufheben und müssen diese Nicht-Vergabe auch ganz genau begründen. Sie als Bieter haben sogar das Recht, diese Begründung schriftlich einzufordern und können dann auch prüfen, ob Sie gegebenenfalls Schadenersatzansprüche für Ihren Aufwand der Angebotserstellung geltend machen möchten.

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Vergabefreie spontane Änderungen – Ihre Chance zur Nachverhandlung

Vergabefreie spontane Änderungen - Ihre Chance zur Nachverhandlung.jpgEs soll ganze Branchen geben, die den wahren Gewinn gar nicht über die eigentliche Ausschreibung erzielen, sondern über Nachverhandlungen. Zusätzliche Beauftragungen ergeben sich oft daraus, dass die Leistungsbeschreibung an der einen oder anderen Stelle nicht präzise genug war. In der Regel fällt es den Vergabestellen sehr schwer, vor allem komplexere Baumaßnahmen so genau in einzelne Bauabschnitte zu unterteilen, dass alle Arbeiten reibungslos ineinandergreifen und es weder zu Verzögerungen noch zu ungeplanten Mehraufwänden kommt. Sie als Auftragnehmer haben einige Möglichkeiten, diese Nachtragsarbeiten mit der Vergabestelle zu verhandeln, ohne dass dazu neu ausgeschrieben werden muss.

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Über diesen Blog

Lesen Sie Akquise-Tipps von den Profis. Der DTAD Blog ist ein Blog der DTAD Deutscher Auftragsdienst AG und bietet neben Informationen zur erfolgreichen Auftragsakquise aktuelle Beiträge, Beitragsserien und Tipps rund um:

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