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Ich fordere mein Recht ein: So wehren Sie sich gegen Vergabe-Unrecht!

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 08.06.18 14:18 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Obwohl jedes Jahr viele Tausend Rechtsverstöße bei öffentlichen Ausschreibungen begangen werden, bleiben sie zumeist ungeahndet. Der Grund: Allzu wenige Bieter kennen ihre Rechte. Viele Bewerber haben zudem das Gefühl, dass sie nur verlieren können, wenn sie ihr Recht einfordern, da sie befürchten, einen potentiellen Kunden zu verprellen. Dabei setzen Vergabestellen sich bisweilen über Recht und Gesetz hinweg, weil sie eben davon ausgehen dürfen, nicht belangt zu werden. Ich möchte Ihnen zeigen, wann es Zeit ist, sich zu wehren – und wie Sie dabei vorgehen.

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Verfahrensgrundsätze nach § 97 GWB

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 31.05.18 14:22 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

Verfahrensgrundsätze nach § 97 GWBSo wie das Grundgesetz sozusagen die Mutter aller Gesetze der Bundesrepublik Deutschland ist, so ist das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ein Pfeiler marktwirtschaftlicher Ordnung und die Grundlage aller vergaberechtlichen Vorgaben in Deutschland. Regelmäßig wird das GWB deshalb mit europarechtlichen Vorgaben in Einklang gebracht. Dabei beschäftigt sich das GWB erst ab dem IV. Teil mit der Vergabe öffentlicher Aufträge, angefangen mit §97 GWB, aus dem besonders wir Bieter mannigfaltige Rechte ableiten können.

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Weshalb die Vergabestelle Ihre Urkalkulation sehen will

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 24.05.18 14:58 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Weshalb die Vergabestelle Ihre Urkalkulation sehen willInsbesondere im Bereich der Bauausschreibungen kommt es häufig vor, dass Sie mit dem Angebot bereits die Urkalkulation – manchmal separat in einem verschlossenen Umschlag – einreichen müssen. Dies führt oft zu Unmut unter den Bietern und zwar aus mehrfacher Hinsicht: Der eine fürchtet, dass Dritte Einblick in die tiefsten Geheimnisse des Unternehmens bekommen könnten, der andere ärgert sich, warum die Vergabestelle das überhaupt etwas angeht und der Dritte fragt, ob diese Forderung überhaupt erlaubt ist.

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Wenn Infrastrukturunternehmen beschaffen – Die Besonderheiten der SektVO

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 17.05.18 15:10 Uhr   |  Themen: Vergaberecht, Akquise im öffentlichen Sektor

Wenn Infrastrukturunternehmen beschaffen – Die Besonderheiten der SektVONeben den klassischen Behörden, Unternehmen in staatlicher Hand und den Anstalten öffentlichen Rechts unterliegen auch bestimmte Privatunternehmen einem besonderen Vergaberecht, nämlich der Sektoren-Verordnung (SektVO). Ich möchte Ihnen die wesentlichen Abweichungen zur herkömmlichen Vergabeverordnung (VgV) schildern und zeigen, welche Unternehmen überhaupt nach diesen Bestimmungen öffentlich ausschreiben müssen.

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Konkurrenz aus dem Hause des Auftraggebers: Was Sie über eine Inhouse-Vergabe wissen müssen!

Was Sie über Inhouse-Vergabe wissen müssenFür den ein oder anderen Anbieter ist es ein echtes Ärgernis: Da bemühen Sie sich intensiv um lukrative öffentliche Aufträge und arbeiten in der Vorakquise auf eine interessante Ausschreibung hin, nur um dann festzustellen, dass die Leistung ohne Ausschreibung an eine Anstalt öffentlichen Rechts oder ein staatlich beherrschtes Unternehmen vergeben wurde. Diese sogenannten Inhouse-Vergaben finden besonders oft im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) statt, wenn der Betrieb von Teilen oder gar der gesamten Verkehrsinfrastruktur in die Hände eines kommunalen Verkehrsunternehmens gelegt wird. Allerdings gelten für die Inhouse-Vergabe gewisse Grenzen, sodass man sich bisweilen mit Erfolg wehren kann.

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Mehrere Wertungskriterien: Auf die Formel kommt es an

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 26.04.18 15:04 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Mehrere Wertungskriterien: Auf die Formel kommt es anViele Urteile verschiedener Vergabekammern und Gerichte beschäftigen sich immer wieder mit der Preiswertung von Angeboten. Sobald die Vergabestelle zusätzliche Bewertungskriterien zum Preis aufstellt, muss sie die einzelnen Bewertungskomponenten miteinander in Bezug setzen und die Gesamtangebote vergleichbar machen. Dies geschieht in aller Regel durch Punktvergabe und anschließender Punkteauswertung nach mathematischen Verfahren. Diese haben es in sich. Oft führen sie zu vergaberechtswidriger Intransparenz und sind damit rechtlich angreifbar. Ich stelle Ihnen einige Berechnungsformeln vor und zeige Ihnen, was welche Methode für Sie als Bieter bedeutet.

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Die Markterkundung: So bringen Sie sich in Position.

Die Markterkundung: So bringen Sie sich in PositionSchon seit vielen Jahren wird in Fachkreisen diskutiert, wie eng das Verhältnis zwischen Bieterfirmen und Vergabestellen im Vorfeld einer Ausschreibung sein darf. Auch dem Gesetzgeber ist klar, dass in dieser Ausschreibungsphase recht intransparent gearbeitet wird, da die inhaltliche Zusammenarbeit kaum rechtlich normiert ist. Mit der 2016 begonnenen Vergaberechtsreform gibt er den Vergabestellen explizit die Möglichkeit, Informationen durch eine Markterkundung einzuholen. Für Sie die große Chance, der Vergabestelle Ihre Sicht der Dinge nahezulegen – legen Sie daher eine Anfrage zur Markterkundung niemals unbeantwortet beiseite, sondern betrachten Sie sie als Aufforderung zur Vorakquise!

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Verstöße gegen die Produktneutralität – So reagieren Sie richtig

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 12.04.18 15:06 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Verstöße gegen die Produktneutralität - so reagieren Sie richtigViele Ausschreibungen, die den Erwerb von bestimmten Produkten zum Ziel haben, wimmeln nur so von Verstößen gegen die Produktneutralität. Ich habe schon mit erfahrenen Vergaberechtsanwälten gesprochen, die mir versicherten, dass in manchen Branchen bis zu 90 % aller Ausschreibungen offene oder verdeckte Alleinstellungsmerkmale beinhalten.

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Wie Sie vorgehen, wenn die Bewertungskriterien willkürlich bewertet werden

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 05.04.18 15:02 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Wie Sie vorgehen, wenn die Bewertungskriterien willkürlich bewertet werden.jpgDie rechtlichen und formalen Anforderungen an eine faire und transparente Angebotsvergabe sind hoch, schließlich bilden sie den Kern einer jeden Vergabe. Umso irritierender, dass viele Ausschreibungen nach Bewertungskriterien vergeben werden, die überhaupt nicht oder nur sehr vordergründig nachvollziehbar sind. Die Wahl zweifelhafter Formeln zur Angebotsauswertung ist da nur ein Faktor. Besonders problematisch ist es, wenn die Behörde bei der Aufstellung der Vergabekriterien ihren Ermessensspielraum so weit auslegt, dass der Willkür Tür und Tor geöffnet sind.

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Dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus

Beitrag von Stefan Winter am 29.03.18 14:02 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

DTAD_Roadshow_2018_SW.jpgRahmen und Zeitverträge haben den Vorteil, dass Sie in der Regel über viele Jahre hinweg, den Siegern (Bieterfirmen) dieser Ausschreibung Planungssicherheit und ein stetiges Einkommen sichern.

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Über diesen Blog

Lesen Sie Akquise-Tipps von den Profis. Der DTAD Blog ist ein Blog der DTAD Deutscher Auftragsdienst AG und bietet neben Informationen zur erfolgreichen Auftragsakquise aktuelle Beiträge, Beitragsserien und Tipps rund um:

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