DTAD Blog

EuGH Urteil: Mindest- und Höchstsätze der HOAI verstoßen gegen Europarecht

Beitrag von Anne Becker am 17.07.19 16:00 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

DTAD_Blog_Mindestsatze_1607Ein Urteil mit Paukenschlag? Der 4. Juli 2019 wird in Deutschland vor allem vielen Architekten und Ingenieuren im Gedächtnis bleiben. Hintergrund: der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die bis dahin geltenden gesetzlichen Honorarsätze der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure der (HOAI) gekippt und die Mindest- und Höchstsätze für nicht verhältnismäßig erklärt. Was bedeutet dieses Urteil?

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Novellierung: Berliner Vergabegesetz (BerlAVG)

Beitrag von Anne Becker am 28.06.19 16:15 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

DTAD_BLOG_BREITFORMAT_1440x524_BerlAVG_01Das Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz steht vor dem Senatsbeschluss. Mit der geplanten Novelle reagiert der Senat auf den Investitionsstau in der Metropole und beabsichtigt, die öffentliche Vergabe mittelstandsfreundlicher umzusetzen.  Die wichtigsten Neuerungen im Überblick.

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Aufhebung aus formalen Gründen - was nun?

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 22.05.19 10:04 Uhr   |  Themen: Vergaberecht, Auftragsmanagement

DTAD_BLOG_BREITFORMAT_1440x524_EU-nicht-vergebene-SERIE_02_TEIL_3Im 3. und letzten Teil der Mini-Serie „EU-Ausschreibung wurde nicht vergeben – was dann?“ beschäftigen wir uns mit dem Fall, dass die ausschreibende Stelle die Vergabe einfach aufhebt.

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3 Tipps für mehr Effizienz im elektronischen Vergabeverfahren

Beitrag von Anne Becker am 17.05.19 10:00 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement, Produktinformation

DTAD_BLOG_BREITFORMAT_1440x524_E-Vergabe-Manager_01Seit dem 18. Oktober 2018 ist die vollständig elektronische Vergabe bei öffentlichen Ausschreibungen verpflichtend. Wie vergabeinteressierte Bieter den Prozess der elektronischen Vergabe noch effizienter für sich gestalten und die Arbeit mit den Vergabeunterlagen erfolgreich vereinfachen, lesen Sie in unseren 3 Tipps.

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Keine zuschlagsfähigen Angebote sind eingegangen – was nun?

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 15.05.19 10:19 Uhr   |  Themen: Vergaberecht, Auftragsmanagement

DTAD-BLOG-EU-AusschreibungenIn Teil 2 der Mini-Blogserie beschäftigen wir uns mit dem Fall, dass bei der ausschreibenden Stelle keine oder keine zuschlagsfähigen Angebote eingegangen sind. Dieser Blogbeitrag ist ein Artikel unserer Blogserie: "EU-Ausschreibung wurde nicht vergeben – was dann?".

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Angebote über dem Planungsbudget

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 08.05.19 10:01 Uhr   |  Themen: Vergaberecht, Auftragsmanagement

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Eine Vielzahl an öffentlichen Ausschreibungen oberhalb des Schwellenwertes,  insbesondere im Bausektor, werden derzeit nicht vergeben. In den kommenden Wochen möchte ich Sie hier in unserer neuen Blogserie: „EU-Ausschreibung wurde nicht vergeben – was dann?“ zu Hintergründen und Lösungsansätzen informieren. Auftakt unserer dreiteiligen Blogserie ist das Thema:  Wenn Angebote über dem Planungsbudget liegen.

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Exklusive Informationen ergänzen EU-Vergabekanntmachungen

Beitrag von Anne Becker am 06.03.19 14:00 Uhr   |  Themen: Vergaberecht, Produktinformation

Fakt ist - Vergaben kommen oft nicht zustande, weil Beschaffer und Markt nicht genügend miteinander kommunizieren. So zum Beispiel bei weit mehr als 4.000 EU-weiten Ausschreibungen pro Jahr, bei denen es keine Bieter gibt.

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Tausende Hotelprojekte erweitern die DTAD Gebäudedatenbank

Beitrag von Anne Becker am 05.12.18 07:40 Uhr   |  Themen: Produktinformation
dtad-hoteldatensätze-produktlaunch Mit unserer neuen Gebäudedatenbank ermöglichen wir Ihnen ab sofort Einblick in tausende Informationen zu Bauvorhaben an und um Hotels. Die Hotelkategorie ist Bestandteil der Objekt- und Gebäudedatenbank, die kontinuierlich mit weiteren Datensätzen angereichert wird.
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Mehr als 600 DTAD Produkthighlights 2018

Beitrag von Anne Becker am 30.11.18 10:00 Uhr   |  Themen: Produktinformation

dtad-produkthighlights-2018Genau genommen sind es über 650 Neuerungen, die das DTAD Produktmanagement mit der IT in diesem Jahr für seine Kunden umgesetzt hat: ein neuer Rekordwert bei der vor über 18 Jahren gegründeten DTAD AG. Zum Ende des Jahres haben wir einiges zu den Produkthighlights zusammengetragen. Unsere Fragen beantwortet Torsten Daus, Vorstand der DTAD AG und hauptverantwortlich für die Produktentwicklung beim DTAD.

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Die Verhandlungsvergabe: Darum sollten Sie auch den kleinen Aufträgen Beachtung schenken

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 23.11.18 09:20 Uhr   |  Themen: Vergaberecht, Auftragsmanagement

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Den Löwenanteil der öffentlichen Vergaben machen die Verhandlungsvergaben aus, früher auch unter dem Begriff „Freihändigen Vergabe“ subsummiert. Wenn man einmal großzügig davon ausgeht, dass es sich dabei „nur“um 75 % aller Vergaben handelt, sind das bei rund 2,5 Mio. öffentlichen Beschaffungsvorgängen pro Jahr sage und schreibe 1,8 Mio.! Im Vergleich dazu nimmt sich die Zahl europaweiter Verfahren mit rund 30.000 Beschaffungsvorgängen 2017 geradezu lächerlich aus. Grund genug also, sich einmal intensiver mit dieser Art von Ausschreibungen zu befassen.

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7. Kölner VergabeTreff: Wir waren wieder dabei!

Beitrag von Anne Becker am 15.11.18 10:09 Uhr   |  Themen: Vergaberecht, DTAD intern

Vergabetreffen-köln-dtad-bundesanzeiger-verlagDer Kölner VergabeTreff hat am 6.11. 2018 zum bereits siebenten Mal stattgefunden.
Auch dieses Jahr waren wir erneut bei der Jahresveranstaltung mit einem Stand vertreten.

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Erfolgreiche Roadshow DTAD exklusiv

Beitrag von Anne Becker am 22.10.18 09:08 Uhr   |  Themen: DTAD intern

dtad-roadshow-2018Die letzten Wochen standen für uns ganz im Zeichen der jährlich stattfindenden DTAD Roadshow.
Diesmal stand alles unter dem Motto „DTAD exklusiv“ und unsere Gäste hatten die Möglichkeit, gleich in 4 deutschen Städten daran teilzunehmen. 

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eVergabe: So sind auch Sie bereit für die digitale Zukunft!

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 17.10.18 10:03 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

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Was heute noch eine Option ist, wird in den kommenden Monaten zum ausschließlichen Weg der Angebotsabgabe bei öffentlichen Ausschreibungen. Weiterlesen

So vermarkten Sie Ihr Personal richtig!

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 06.09.18 14:14 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

dtad-blog-so-vermarkten-sie-ihr-personal-richtig.jpgVor allem bei IT- und sicherheitssensiblen Dienstleistungen kommt es dem öffentlichen Auftraggeber häufig darauf an, dass das ausführende Personal besonderen Anforderungen genügt. Aber auch in anderen Branchen spielt es für die Vergabestellen zunehmend eine Rolle, ob das eingesetzte Personal beispielsweise sicherheitsüberprüft ist bzw. über bestimmte Zertifikate oder eine genau festgelegte Berufserfahrung verfügt. Es gibt also gute Gründe, einen genaueren Blick auf das Thema zu werfen und Strategien zu entwickeln, wie Sie Ihr Personal möglichst gewinnbringend in Szene setzen.

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Bewertungsmatrix verstehen: Zahlen lügen (nicht)

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 23.08.18 14:09 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

dtad-blog-bewertungsmatrix-verstehen-zahlen-lügen-nicht.jpgEine der ersten Blicke, die ich auf die Vergabeunterlagen werfe, gilt der Angebotsauswertung. Sie ist ein, wenn nicht das wichtigste Kriterien zur Entscheidung, ob ich mich an der Ausschreibung beteiligen möchte oder nicht. Kurioserweise sind die aufgestellten Kriterien zur Angebotsauswertung oftmals dermaßen wenig nachvollziehbar, dass Sie wahrscheinlich besser einen Lotto-Schein ausfüllen können als zu hoffen, diese Ausschreibung zu gewinnen.

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Was Sie bei der Abgabe von Nebenangeboten beachten sollten

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 09.08.18 14:03 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

dtad-blog-was-sie-bei-der-abgabe-von-nebenangeboten-beachten-sollten.jpgEin Nebenangebot soll es Ihnen als Bietern grundsätzlich ermöglichen, neben dem Hauptangebot eine Alternative anzubieten. Dahinter steht die Hoffnung, dass diese ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis abbildet und damit als das attraktivste Angebot bezuschlagt wird, obwohl es von einigen Anforderungen im Leistungskatalog abweicht. Der Gesetzgeber hat – flankiert von der neuesten Rechtsprechung – die Zulässigkeit von Nebenangeboten weiter gestärkt. So sind nun grundsätzlich auch Nebenangebote zulässig, wenn das alleinige Bewertungskriterium der Preis ist (§ 35 Abs.2 S.3 VgV). Trotzdem haben Sie bei der Einreichung von Nebenangeboten einiges zu beachten.

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Das sollten Angebotskonzepte enthalten – und das nicht!

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 27.07.18 11:03 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

dtad-blog-das-sollten-angebotskonzepte-enthalten-und-das-nicht.jpgBesonders bei Ausschreibungen komplexer Produkte, Dienstleistungen oder Baumaßnahmen verlangt der Auftraggeber oftmals detailliert ausgefüllte Fragebögen oder gar vom Bieter zu formulierende mehrseitige Konzepte – Grund genug, sich einmal genauer mit dem Thema zu beschäftigen.
Im Folgenden möchte ich Ihnen darlegen, worauf Sie bei der Erstellung von Konzepten oder beim Ausfüllen von detaillierten Fragekatalogen achten sollten, um Ihre Chancen tatsächlich optimal zu nutzen! 

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Missverständliche Vergabeunterlagen: So sorgen Sie für Klarheit

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 19.07.18 14:11 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

Missverstaendliche-Vergabeunterlagen-So-sorgen-Sie-fuer-KlarheitJeder erfahrene Bieter kennt die Situation: Je komplexer der Auftrag, desto länger die Leistungsbeschreibung, aber nicht unbedingt eindeutiger sind die Angaben. Oft stellen sich noch Fragen, wie etwas genau in der Ausführung vom Auftraggeber gewünscht ist oder was exakt in den Endpreis mit einzukalkulieren ist. Verständlich, denn viele Vergabestellen schreiben heute eine Baugrube aus, morgen die Fahrzeugflotte und übermorgen die Netzwerkadministration der Behörde.

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Erweiterte Rahmenbedingungen für Vergabekriterien

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 12.07.18 14:33 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

Erweiterte-Rahmenbedingungen-fuer-VergabekriterienMit dem §127 GWB hat der Gesetzgeber die Basis für die Festlegung der Vergabekriterien 2014 maßgeblich verbreitert. Das Wichtigste: Am Grundsatz, dass der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot erfolgt, wurde trotz mancher Diskussion im Bundestag nicht gerüttelt. Allerdings können zu dessen Ermittlung laut Satz 4 „auch qualitative, umweltbezogene oder soziale Aspekte berücksichtigt werden.“

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Bewerten Sie zwei Grundsatzbereiche für die richtige Angebotsstrategie

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 05.07.18 14:03 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

Bewerten-Sie-zwei-Grundsatzbereiche-fuer-die-richtige-AngebotsstrategieKennen Sie das nicht auch? Sie haben eine Ausschreibung vorliegen und wissen irgendwie nicht so recht, ob Sie daran teilnehmen sollen oder nicht. Oder Sie haben das Gefühl, dass Sie sehr viel Zeit und Arbeit in Vergaben stecken, aber nur zu mageren Ergebnissen kommen. Viele Bieter arbeiten nach meiner Erfahrung oftmals einfach drauf los, ohne sich im Vorfeld strategisch mit der Ausschreibung zu beschäftigen. Wenn ich mir aber gewisse Fragen stelle und diese offen und ehrlich beantworte, kann ich mich auf zu mir passende Vergaben konzentrieren und dadurch wesentlich effizienter arbeiten. 

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Das Mittelstandsgebot – ein Retter in der Not?

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 28.06.18 14:11 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

Das-Mittelstandsgebot–ein-Retter-in-der-NotDas Gebot der Mittelstandsförderung nimmt im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen einen prominenten Platz ein. Das kann indessen nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier mehr eine Hoffnung als ein Gebot formuliert wurde – zu unkonkret sind die Anforderungen an die Vergabestellen oder Sanktionsmöglichkeiten für die Bieter. Ich erkläre Ihnen, wie Sie dennoch ein wenig Rückenwind für Ihre Angebote aus dem Gebot der Mittelstandsförderung gewinnen können.

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Über Vorakquise zum idealen Leistungsverzeichnis

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 21.06.18 15:11 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

ueber-Vorakquise-zum-idealen-LeistungsverzeichnisBei der Vorakquise im öffentlichen Sektor ist es entscheidend, die Merkmale einer guten Dienstleistung in Ihrer Branche optimal in die Behörde zu transportieren. Dabei sollten Sie stets berücksichtigen, welche speziellen Anforderungen dem öffentlichen Sektor wahrscheinlich wichtiger sind als dem privaten und dass es immer zwei bedeutsame Player gibt, die Vergabestelle und den eigentlichen Nutzer.

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Start DTAD 360: Neue Webapplikation vereint Software – und Cloudlösung

Beitrag von Anne Becker am 19.06.18 10:00 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement, Produktinformation

start-DTAD-360-Neue-webapplikationMit DTAD 360 gehen wir noch personalisierter auf Ihre Kundenwünsche für die Auftragsakquise im gewerblichen und öffentlichen Sektor ein. Ab sofort haben Auftragnehmer und -geber die Möglichkeit, ihr komplettes Ausschreibungsmanagement zentral und abteilungsübergreifend auf einer Plattform zu realisieren und behalten alle Leads im Blick. Torsten Daus, Vorstand der DTAD AG und Rico Wendt, Prokurist / CIO der DTAD AG beantworten Ihnen die wichtigsten Fragen zu DTAD 360.  Erfahren Sie hier spannende und wissenswerte Hintergründe aus erster Quelle.

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Ich fordere mein Recht ein: So wehren Sie sich gegen Vergabe-Unrecht!

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 08.06.18 14:18 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

So-wehren-Sie-sich-gegen-Vergabe-UnrechtObwohl jedes Jahr viele Tausend Rechtsverstöße bei öffentlichen Ausschreibungen begangen werden, bleiben sie zumeist ungeahndet. Der Grund: Allzu wenige Bieter kennen ihre Rechte. Viele Bewerber haben zudem das Gefühl, dass sie nur verlieren können, wenn sie ihr Recht einfordern, da sie befürchten, einen potentiellen Kunden zu verprellen. Dabei setzen Vergabestellen sich bisweilen über Recht und Gesetz hinweg, weil sie eben davon ausgehen dürfen, nicht belangt zu werden. Ich möchte Ihnen zeigen, wann es Zeit ist, sich zu wehren – und wie Sie dabei vorgehen.

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Verfahrensgrundsätze nach § 97 GWB

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 31.05.18 14:22 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

Verfahrensgrundsätze-nach-§-97-GWBSo wie das Grundgesetz sozusagen die Mutter aller Gesetze der Bundesrepublik Deutschland ist, so ist das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ein Pfeiler marktwirtschaftlicher Ordnung und die Grundlage aller vergaberechtlichen Vorgaben in Deutschland. Regelmäßig wird das GWB deshalb mit europarechtlichen Vorgaben in Einklang gebracht. Dabei beschäftigt sich das GWB erst ab dem IV. Teil mit der Vergabe öffentlicher Aufträge, angefangen mit §97 GWB, aus dem besonders wir Bieter mannigfaltige Rechte ableiten können.

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Weshalb die Vergabestelle Ihre Urkalkulation sehen will

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 24.05.18 14:58 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

Weshalb-die-Vergabestelle-Ihre-Urkalkulation-sehen-will
Insbesondere im Bereich der Bauausschreibungen kommt es häufig vor, dass Sie mit dem Angebot bereits die Urkalkulation – manchmal separat in einem verschlossenen Umschlag – einreichen müssen. Dies führt oft zu Unmut unter den Bietern und zwar aus mehrfacher Hinsicht: Der eine fürchtet, dass Dritte Einblick in die tiefsten Geheimnisse des Unternehmens bekommen könnten, der andere ärgert sich, warum die Vergabestelle das überhaupt etwas angeht und der Dritte fragt, ob diese Forderung überhaupt erlaubt ist.

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Wenn Infrastrukturunternehmen beschaffen – Die Besonderheiten der SektVO

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 17.05.18 15:10 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

Besonderheiten-der-SektVONeben den klassischen Behörden, Unternehmen in staatlicher Hand und den Anstalten öffentlichen Rechts unterliegen auch bestimmte Privatunternehmen einem besonderen Vergaberecht, nämlich der Sektoren-Verordnung (SektVO). Ich möchte Ihnen die wesentlichen Abweichungen zur herkömmlichen Vergabeverordnung (VgV) schildern und zeigen, welche Unternehmen überhaupt nach diesen Bestimmungen öffentlich ausschreiben müssen.

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Konkurrenz aus dem Hause des Auftraggebers: Was Sie über eine Inhouse-Vergabe wissen müssen!

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 03.05.18 15:03 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

Was-Sie-ueber-Inhouse-Vergabe-wissen-muessen
Für den ein oder anderen Anbieter ist es ein echtes Ärgernis: Da bemühen Sie sich intensiv um lukrative öffentliche Aufträge und arbeiten in der Vorakquise auf eine interessante Ausschreibung hin, nur um dann festzustellen, dass die Leistung ohne Ausschreibung an eine Anstalt öffentlichen Rechts oder ein staatlich beherrschtes Unternehmen vergeben wurde. Diese sogenannten Inhouse-Vergaben finden besonders oft im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) statt, wenn der Betrieb von Teilen oder gar der gesamten Verkehrsinfrastruktur in die Hände eines kommunalen Verkehrsunternehmens gelegt wird. Allerdings gelten für die Inhouse-Vergabe gewisse Grenzen, sodass man sich bisweilen mit Erfolg wehren kann.

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Mehrere Wertungskriterien: Auf die Formel kommt es an

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 26.04.18 15:04 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

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Viele Urteile verschiedener Vergabekammern und Gerichte beschäftigen sich immer wieder mit der Preiswertung von Angeboten. Sobald die Vergabestelle zusätzliche Bewertungskriterien zum Preis aufstellt, muss sie die einzelnen Bewertungskomponenten miteinander in Bezug setzen und die Gesamtangebote vergleichbar machen. Dies geschieht in aller Regel durch Punktvergabe und anschließender Punkteauswertung nach mathematischen Verfahren. Diese haben es in sich. Oft führen sie zu vergaberechtswidriger Intransparenz und sind damit rechtlich angreifbar. Ich stelle Ihnen einige Berechnungsformeln vor und zeige Ihnen, was welche Methode für Sie als Bieter bedeutet.

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Die Markterkundung: So bringen Sie sich in Position.

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 19.04.18 15:04 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

Die-Markterkundung-So-bringen-Sie-sich-in-Position
Schon seit vielen Jahren wird in Fachkreisen diskutiert, wie eng das Verhältnis zwischen Bieterfirmen und Vergabestellen im Vorfeld einer Ausschreibung sein darf. Auch dem Gesetzgeber ist klar, dass in dieser Ausschreibungsphase recht intransparent gearbeitet wird, da die inhaltliche Zusammenarbeit kaum rechtlich normiert ist. Mit der 2016 begonnenen Vergaberechtsreform gibt er den Vergabestellen explizit die Möglichkeit, Informationen durch eine Markterkundung einzuholen. Für Sie die große Chance, der Vergabestelle Ihre Sicht der Dinge nahezulegen – legen Sie daher eine Anfrage zur Markterkundung niemals unbeantwortet beiseite, sondern betrachten Sie sie als Aufforderung zur Vorakquise!

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Verstöße gegen die Produktneutralität – So reagieren Sie richtig

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 12.04.18 15:06 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

Verstoesse-gegen-die-Produktneutralitaet-so-reagieren-Sie-richtigViele Ausschreibungen, die den Erwerb von bestimmten Produkten zum Ziel haben, wimmeln nur so von Verstößen gegen die Produktneutralität. Ich habe schon mit erfahrenen Vergaberechtsanwälten gesprochen, die mir versicherten, dass in manchen Branchen bis zu 90 % aller Ausschreibungen offene oder verdeckte Alleinstellungsmerkmale beinhalten.

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Wie Sie vorgehen, wenn die Bewertungskriterien willkürlich bewertet werden

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 05.04.18 15:02 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

Wie-Sie-vorgehen-wenn-die-Bewertungskriterien-willkuerlich-bewertet-werden
Die rechtlichen und formalen Anforderungen an eine faire und transparente Angebotsvergabe sind hoch, schließlich bilden sie den Kern einer jeden Vergabe. Umso irritierender, dass viele Ausschreibungen nach Bewertungskriterien vergeben werden, die überhaupt nicht oder nur sehr vordergründig nachvollziehbar sind. Die Wahl zweifelhafter Formeln zur Angebotsauswertung ist da nur ein Faktor. Besonders problematisch ist es, wenn die Behörde bei der Aufstellung der Vergabekriterien ihren Ermessensspielraum so weit auslegt, dass der Willkür Tür und Tor geöffnet sind.

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Dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus

Beitrag von Stefan Winter am 29.03.18 14:02 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

DTAD-Roadshow-wettbewerb-einen-schritt-vorausRahmen und Zeitverträge haben den Vorteil, dass Sie in der Regel über viele Jahre hinweg, den Siegern (Bieterfirmen) dieser Ausschreibung Planungssicherheit und ein stetiges Einkommen sichern.

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DTAD Roadshow - Wir sagen Danke!

Beitrag von Verena Corsepius am 26.03.18 15:02 Uhr   |  Themen: DTAD intern

dtad-roadshow-2018Die exklusive Veranstaltungsreihe „DTAD-Roadshow 2018“ war ein voller Erfolg.  

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Begrifflichkeiten des Vergaberechts: Aufhebung einer Ausschreibung

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 09.03.18 14:08 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

Begrifflichkeiten-des-Vergaberechts-Aufhebung-einer-AusschreibungTeil 8 unserer Serie "Begrifflichkeiten des Vergaberechts" befasst sich mit der Aufhebung einer Ausschreibung. Vergabestellen sind grundsätzlich nicht dazu verpflichtet, in Verfolg einer Ausschreibung auch tatsächlich ein Angebot zu bezuschlagen (§ 63 Abs. 1 VgV). Das heißt, Vergabestellen dürfen Sie tatsächlich noch während der laufenden Angebotsfrist oder sogar noch nach Abgabeschluss  darüber unterrichten, dass die ausgeschriebene Leistung nicht vergeben wird. Allerdings sind den Vergabestellen bei der Aufhebung von laufenden Beschaffungsvorgängen  ganz enge Grenzen gesteckt: Vergabestellen können  nicht "einfach mal so" Ausschreibungen aufheben und müssen diese Nicht-Vergabe auch ganz genau begründen. Sie als Bieter haben sogar das Recht, diese Begründung schriftlich einzufordern und können dann auch prüfen, ob Sie gegebenenfalls Schadenersatzansprüche für Ihren Aufwand der Angebotserstellung geltend machen möchten.

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Vergabefreie spontane Änderungen – Ihre Chance zur Nachverhandlung

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 02.03.18 14:06 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

Vergabefreie-aenderungen-Ihre-Chance-zur-NachverhandlungEs soll ganze Branchen geben, die den wahren Gewinn gar nicht über die eigentliche Ausschreibung erzielen, sondern über Nachverhandlungen. Zusätzliche Beauftragungen ergeben sich oft daraus, dass die Leistungsbeschreibung an der einen oder anderen Stelle nicht präzise genug war. In der Regel fällt es den Vergabestellen sehr schwer, vor allem komplexere Baumaßnahmen so genau in einzelne Bauabschnitte zu unterteilen, dass alle Arbeiten reibungslos ineinandergreifen und es weder zu Verzögerungen noch zu ungeplanten Mehraufwänden kommt. Sie als Auftragnehmer haben einige Möglichkeiten, diese Nachtragsarbeiten mit der Vergabestelle zu verhandeln, ohne dass dazu neu ausgeschrieben werden muss.

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Umsatz steigern ohne vertrieblichen Aufwand

Beitrag von Stefan Winter am 22.02.18 15:14 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

umsatz-steigern-ohne-vertrieblichen-aufwandWeit über 70 % der öffentlichen Vergaben werden in Deutschland "beschränkt" vergeben.
Eine kurzfristige Änderung des Vergabeverhaltens von über 30.000 Vergabestellen ist nicht zu erwarten. Hierbei ist zu beachten, dass jedes Bundesland die Schwellenwerte für die Verfahren von "beschränkten" Ausschreibungen eigenständig festsetzt. Im Bundesland Berlin kann eine Freihändige Vergabe (zukünftig Verhandlungsvergabe) im VOB-Bereich bis zu einem Auftragswert von 50.000 Euro erfolgen. Zum Vergleich, in Nordrheinwestfalen, liegt die Obergrenze bei 100.000 Euro.
Für weitere Details empfehlen wir Ihnen den DTAD Blogbeitrag zu den aktuellen Schwellenwerten (Neue Schwellenwerte: 01.01.2018).

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Der schmale Grad – Wann Bieterfrage, wann Rüge?

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 15.02.18 15:05 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

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Die Frage, wann genau Bieterfragen gestellt und in welchen Fällen Rügen zum Einsatz kommen sollen, wird mir bei meinen Schulungen oft gestellt. Das ist natürlich nicht ganz einfach zu sagen und auch kaum pauschal zu beantworten. Ich will mich aber bemühen, Ihnen einige Faustregeln an die Hand zu geben.

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Begrifflichkeiten des Vergaberechts: Beschränkte Ausschreibung

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 08.02.18 15:08 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

Teil 7 unserer Serie „Begrifflichkeiten des Vergaberechts“ befasst sich mit Beschränkten Ausschreibungen. Eine Beschränkte Ausschreibung steht nur denjenigen Unternehmen offen, die von der Vergabestelle zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Um Informationen über geeignete Bieter zu gewinnen, kann die Vergabestelle einen Teilnahmewettbewerb vor die eigentliche Ausschreibung schalten. Mit dessen öffentlicher Bekanntgabe sind Unternehmen aufgefordert, ihre Eignung für den jeweiligen Auftrag nachzuweisen. Unter den Bewerbern wählt die Vergabestelle dann jene aus, die ein Angebot für die eigentliche Vergabe abgeben sollen. Eines von diesen erhält schließlich in der Regel den Zuschlag.

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Fristen – Wenn Vergabestellen ungebührlich drängeln

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 01.02.18 15:04 Uhr   |  Themen: Vergaberecht, Auftragsmanagement

Fristen-VergabestellenFristen sind in Vergabeverfahren gesetzlich festgelegt, um Bietern die Möglichkeit zu geben, in ausreichender Zeit ein attraktives und auskömmliches Angebot für die Vergabestellen zu erarbeiten. Dennoch wird man bei nicht gerade wenigen Ausschreibungen mit sehr kurzen Fristen konfrontiert. Es scheint, als wollte die eine oder andere Vergabestelle damit einen Bieter ungebührlich bevorzugen, der sich dank besonderer Kenntnis der Sachlage bereits früher als seine Marktbegleiter auf die Ausschreibung vorbereiten konnte. Dieses Vorgehen widerspricht aber klar dem Grundsatz der Gleichbehandlung aller Bieter.

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Begrifflichkeiten des Vergaberechts: Das Verhandlungsverbot

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 25.01.18 15:13 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

Das Verhandlungsverbot.jpgTeil 6 unserer Serie „Begrifflichkeiten des Vergaberechts“ befasst sich mit dem Verhandlungsverbot. Bei Öffentlichen Ausschreibungen ( bzw. dem Offenen Verfahren oberhalb des EU-Schwellenwertes) oder Beschränkten Ausschreibungen (bzw. dem Nicht Offenen Verfahren oberhalb des EU-Schwellenwertes) unterliegt der Auftraggeber dem sog. Verhandlungsverbot. Es besagt, dass die Vergabestelle Angebote nicht mit den Bietern verhandeln darf. Aus Sicht des Gesetzgebers soll das Verhandlungsverbot sicherstellen, dass der Auftraggeber die Grundlagen der Ausschreibung während des Verfahrens nicht verändert. Lediglich vergabebezogene Fragen seitens der Bieter und diesbezügliche Aufklärungen durch die Vergabestelle dürfen während des Vergabeverfahrens kommuniziert werden. Aufklärungen müssen an alle Bieter weitergegeben werden. Dieses Vorgehen soll vermeiden, dass ein Bieter über einen Wissensvorsprung verfügt.

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So vermeiden Sie die drei Todsünden des Kalkulators

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 11.01.18 15:04 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

Drei-Todsuenden-des-KalkulatorsEgal, ob eines oder mehrere Bewertungskriterien – der Preis spielt in fast jeder Ausschreibung eine entscheidende Rolle. Und im Gegensatz zum privatgewerblichen Sektor sind Angebote nicht freibleibend: Der Bieter ist bis zum Ablauf der Bindefrist an das Angebot gebunden und verpflichtet, den Auftrag bei Zuschlagserhalt zu dem angegebenen Preis zu übernehmen, egal, ob dieser auskömmlich ist oder nicht! Umso wichtiger ist es, dass man bei der Angebotskalkulation alles richtig macht und auch bei komplexeren Anforderungen stets die Übersicht behält. 

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Begrifflichkeiten des Vergaberechts: Angemessenheit des Angebots

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 04.01.18 15:10 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

Teil 5 unserer Serie "Begrifflichkeiten des Vergaberechts" befasst sich mit der Angemessenheit des Angebots. Das Vergaberecht sieht vor, dass ein Ausschreibungsteilnehmer, der einen nicht nachvollziehbar hohen oder niedrigen Preise anbietet, den Auftrag nicht erhalten darf (vgl. § 60 VgV, § 16 Abs. 6 und § 16d EU Abs. 1 Nr. 2 und 3 VOB/A). Relevant ist dabei vor allem ein auffällig niedriger Preis, da ein ungewöhnlich hoher Preis in der Regel durch niedrigere Angebote ausgestochen wird bzw. schon Grund genug bietet, keine Berücksichtigung zu finden.

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Soziales Engagement beim DTAD

Beitrag von Verena Corsepius am 03.01.18 16:49 Uhr   |  Themen: DTAD intern

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Bildung und Förderung von jungen Erwachsenen ist für den DTAD ein Herzensprojekt.

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Ausschreibungsbearbeitung mit der 4-Farb-Methode

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 14.12.17 15:08 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

Ausschreibungsbearbeitung-mit-der-4-farb-methodeEiner meiner Grundsätze bei der Bearbeitung von Ausschreibungen lautet „Weniger ist mehr“!
Damit meine ich: Lieber weniger Ausschreibungen mit hinreichender Aussicht auf Erfolg gewissenhaft und intensiv bearbeiten als versuchen, bei möglichst jeder Ausschreibung irgendwie ein Angebot zu platzieren. Bevor wir uns also bewusst für die Teilnahme an einer Ausschreibung entscheiden, sollten wir die Vergabeunterlagen analysieren und anschließend eine strategische Entscheidung finden. Dabei hat es mir immer sehr geholfen, die Unterlagen zunächst nach einem von mir entwickelten Vier-Farb-Muster zu strukturieren. Im Folgenden möchte ich Ihnen diese Methode zur effizienten Bearbeitung von Ausschreibungen einmal näher bringen.

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Neue Schwellenwerte: 01.01.2018

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 07.12.17 15:11 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

Turnusmäßig alle zwei Jahre hebt die europäische Kommission die sogenannten Wertgrenzen für die Oberschwellenvergabe an. Das heißt, dass Beschaffungen, die oberhalb dieser Netto-Volumen liegen, europaweit und nach den vergaberechtlichen Vorgaben der Bundesgesetzgebung (im wesentlichen GWB, VgV, VOB) ausgeschrieben werden müssen. Nun ist es wieder soweit: alle Ausschreibungen, die nach dem 01.01.2018 veröffentlicht werden, müssen vergabeverfahrensrechtlich anhand folgender Grenzwerte eingeordnet werden:

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Die Top-10 Gewerke in der Baubranche

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 30.11.17 15:04 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

top-10-gewerke-baubrancheDie Baubranche boomt seit Jahren und ein großer Stimulus ist hier von jeher die Nachfrage aus dem öffentlichen Sektor. Der Bau ist konstant seit Jahren mit 39,78 % (2013) bzw. 38,67 % (2016) die Branche mit dem größten Anteil am Vergabekuchen. Dieser Anteil umfasste 2016 neben den Bauarbeiten mit jeweils ca. 26 % aller Vergaben auch Baumaterialien und Bauprodukte mit ca. 11 % sowie Ingenieur- und Baudienstleistungen mit 2 %.

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Ihre 2. Chance: Die Vergebenen-Meldungen

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 16.11.17 16:05 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

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Trotz erneuter Vorstöße in den jüngsten Vergaberechtsänderungen werden immer noch viel zu viele Ausschreibungen in einem Los und damit relativ mittelstandsfeindlich ausgeschrieben. Die Anzahl großer, losfreier Ausschreibungen mit einem Auftragsvolumen von mehr als 10 Millionen Euro ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen – ein wirklich ärgerlicher Umstand für uns Bieter. Diesem kann man derzeit leider einzig dadurch Paroli bieten, dass man entsprechende Bieterfragen stellt, weshalb sich die Behörde nicht an § 97 Abs. 4 GWB (Zwang zur losweisen Vergabe) gehalten hat. Meist ist es dann aber zu spät und die laufende Vergabe wird nicht mehr in Lose unterteilt. Immerhin gibt es in solchen Fällen noch eine zweite Chance, doch noch an einen Teilauftrag zu kommen, und zwar über die Vergebenen-Meldung.

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Aktuelles von der UVgO: Einführung auf Länderebene in Hamburg

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 09.11.17 15:04 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist das erste Bundesland, welches die UVgO auf Länderebene einführt. Mit Beschluss vom 18.07.2017 trat die UvGO bereits zum 01.10.2017 in Kraft und ersetzt damit die VOL/A 1. Abschnitt künftig bei allen unterschwelligen Dienstleistungsvergaben in Hamburg, die nach diesem Stichtag initiiert wurden. Nationale Ausschreibungen, die vor dem Stichtag veröffentlicht wurden, werden nach altem Recht fortgeführt. Anlass genug, mal den Stand der Dinge in den übrigen Bundesländern abzuklopfen:

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Begrifflichkeiten des Vergaberechts: Eignungskriterien

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 02.11.17 14:49 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

Teil 4 unserer Serie "Begrifflichkeiten des Vergaberechts" befasst sich mit Eignungskriterien. Umfasst eine Vergabe einen Teilnahmewettbewerb oder wird sie im Offenen Verfahren durchgeführt, findet eine Eignungsprüfung statt. Es soll geklärt werden, ob die Bieter im Falle einer Bezuschlagung in der Lage sind, die ausgeschriebenen Leistungen zu erbringen. Dies geschieht im Unterschwellenbereich anhand folgender Kriterien nach § 6a Abs. 1 VOB/A (Bau) bzw. §6 Abs. 3 VOL/A 1. Abschnitt (Dienstleistungen „altes“ Vergaberecht). Dienstleistungen nach neuem Vergaberecht (derzeit bereits geltend bei den Bundesbehörden und in der Freien und Hansestadt Hamburg) §33 UVgO:

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Wie setze ich die EEE richtig ein?

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 26.10.17 14:03 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

wie-setze-ich-die-eee-richtig-einSeit dem 06.01.2016 geht wieder einmal „ein Gespenst um in Europa“, und dieses Mal kommt es von ganz oben: Mit der an diesem Tag in Kraft getretenen Durchführungsverordnung 2016/7 zur Einführung des Standardformulars für die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) will die EU-Kommission den Bietern die Angebotsabgabe erleichtern, hat aber dabei ein Phantom in die Welt entlassen, das bisher kaum gesehen ward. Trotzdem lohnt es sich, sich hier durchzubeißen, da die EEE durchaus dazu taugt, den Angebotsalltag zu erleichtern – selbst dann, wenn manche Behörden hinterherhinken.

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Begrifflichkeiten des Vergaberechts: Was sind eigentlich CPV-Codes?

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 19.10.17 15:05 Uhr   |  Themen: Vergaberecht, Auftragsmanagement

Begrifflichkeiten-des-Vergaberechts-CPV-CodesTeil 3 unserer Serie Begrifflichkeiten des Vergaberechts befasst sich mit CPV-Codes. Die Europäische Union stellt seit 2003 für die Vergabe öffentlicher Aufträge in den Mitgliedstaaten das "Gemeinsame Vokabular für öffentliche Aufträge" (Common Procurement Vocabulary, CPV) zur Verfügung. Dabei sind die Vergabestellen verpflichtet, die in den entsprechenden Verordnungen aufgeführten Codes zu verwenden. Diese sind  naturgemäß nur für Ausschreibungen im Oberschwellenbereich, d.h. nach EU-Recht, verpflichtend anzuwenden, doch greifen zahlreiche deutsche Vergabestellen auch im Unterschwellenbereich darauf zurück.

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Update zur UVgO: Einführung zum 02. September

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 12.10.17 10:00 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

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Manchmal geht es dann doch schneller als gedacht zu in der öffentlichen Verwaltung: Der Bundesrat hat grünes Licht für die notwendigen Änderungen im Haushaltsgrundsätzegesetz gegeben und damit dürfte die UVgO nun endlich ab dem 02. September 2017 seine Gültigkeit für die Bundesbehörden haben.

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Weshalb Sie Vorinformationen unbedingt Beachtung schenken sollten

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 03.10.17 10:13 Uhr   |  Themen: Vergaberecht, Auftragsmanagement

Durch das neue Vergaberecht sind Vergabeverfahren erhöhter Transparenz unterworfen. Vergabestellen müssen – zunächst noch lediglich bei europaweiten Ausschreibungen – bereits mit der Bekanntmachung einen Link angeben, über den die Ausschreibungsunterlagen frei abrufbar sind. Diese Form der Veröffentlichung von Unterlagen missfällt so einigen Vergabestellen, die ihre Leistungsbeschreibungen nicht von jedermann anonym seziert haben möchten. Deswegen suchen mehr und mehr Vergabestellen ihr Heil in der Vorinformation auf Basis des § 38 Abs. 4 VgV. 

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Begrifflichkeiten des Vergaberechts: Bietergemeinschaft

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 29.09.17 13:08 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

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Dieser Beitrag ist bereits der Teil 2 unserer Beitragsserie "Begrifflichkeiten des Vergaberechts". Ein Angebot kann immer dann von mehreren Unternehmen gemeinsam, das heißt  als Bietergemeinschaft abgegeben werden, wenn im Falle des Zuschlags von mindestens zwei Unternehmen eine Arbeitsgemeinschaft gegründet werden soll. Eine Bietergemeinschaft muss sich allerdings im Rahmen der kartellrechtlichen Grenzen bewegen.

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So räumen Sie Unklarheiten richtig aus dem Weg

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 26.09.17 10:09 Uhr   |  Themen: Auftragsmanagement

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Viele von uns kennen das: Man liest eine verheißungsvolle Bekanntmachung zu einer präzise umrissenen Beschaffungsmaßnahme und ruft erfreut die Ausschreibungsunterlagen ab. Nach Erhalt muss man aber feststellen, dass doch nicht alles so klar und eindeutig ist, wie der Bekanntmachungs-Kurztext es verhieß. Je komplexer der Auftrag, desto länger meist die Verdingungsunterlagen-Pamphlete – ohne dass die Angaben darin unbedingt klarer wären. Schon fast gewohnheitsmäßig bleibt offen, was genau in den Endpreis einzukalkulieren ist oder welche konzeptionellen Vorstellungen der Auftraggeber genau hat. Oft kommt auch die Frage auf, wo genau die Abgrenzung zwischen einzelnen Losen liegt. Abhilfe schafft hier nur die Bieterkommunikation, bei der es allerdings Einiges zu beachten gibt.

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Begrifflichkeiten des Vergaberechts: Wettbewerblicher Dialog

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 22.09.17 13:02 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

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Lesen Sie hier Teil 1 unserer Beitragsserie "Begrifflichkeiten des Vergaberechts". Im Wettbewerblichen Dialog können oberhalb der Schwellenwerte besonders komplexe Beschaffungsvorhaben vergeben werden (vgl. § 119 Abs. 6 GWB).

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