Neue Schwellenwerte: 01.01.2018

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 07.12.17 15:11 Uhr   |   Themen: Akquise im öffentlichen Sektor, Vergaberecht
Dr. Alexander Seyferth

Turnusmäßig alle zwei Jahre hebt die europäische Kommission die sogenannten Wertgrenzen für die Oberschwellenvergabe an. Das heißt, dass Beschaffungen, die oberhalb dieser Netto-Volumen liegen, europaweit und nach den vergaberechtlichen Vorgaben der Bundesgesetzgebung (im wesentlichen GWB, VgV, VOB) ausgeschrieben werden müssen. Nun ist es wieder soweit: alle Ausschreibungen, die nach dem 01.01.2018 veröffentlicht werden, müssen vergabeverfahrensrechtlich anhand folgender Grenzwerte eingeordnet werden:


Bauausschreibungen:                                                              5.548.000 € Netto-Beschaffungsvolumen
Liefer- und Dienstleistungsausschreibungen:                        221.000 € Netto-Beschaffungsvolumen
Sektoren-Auftraggeber (Dienstleistungen):                            443.000 € Netto-Beschaffungsvolumen
Oberste Bundesbehörden (Dienstleistungen):                      144.000 € Netto-Beschaffungsvolumen

Geschätzt werden muss der Gesamtauftragswert stets inklusive aller Lose und Zeiträume sowie inklusive aller Optionen bei Zeitverträgen.

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