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Umsatz steigern ohne vertrieblichen Aufwand

Beitrag von Stefan Winter am 22.02.18 15:14 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Umsatz steigern ohne vertrieblichen Aufwand.jpgWeit über 70 % der öffentlichen Vergaben werden in Deutschland "beschränkt" vergeben.
Eine kurzfristige Änderung des Vergabeverhaltens von über 30.000 Vergabestellen ist nicht zu erwarten. Hierbei ist zu beachten, dass jedes Bundesland die Schwellenwerte für die Verfahren von "beschränkten" Ausschreibungen eigenständig festsetzt. Im Bundesland Berlin kann eine Freihändige Vergabe (zukünftig Verhandlungsvergabe) im VOB-Bereich bis zu einem Auftragswert von 50.000 Euro erfolgen. Zum Vergleich, in Nordrheinwestfalen, liegt die Obergrenze bei 100.000 Euro.
Für weitere Details empfehlen wir Ihnen den DTAD Blogbeitrag zu den aktuellen Schwellenwerten (Neue Schwellenwerte: 01.01.2018).

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Der schmale Grad – Wann Bieterfrage, wann Rüge?

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 15.02.18 15:05 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Der schmale Grad - Wann Bieterfrage, wann Rüge?.jpgDie Frage, wann genau Bieterfragen gestellt und in welchen Fällen Rügen zum Einsatz kommen sollen, wird mir bei meinen Schulungen oft gestellt. Das ist natürlich nicht ganz einfach zu sagen und auch kaum pauschal zu beantworten. Ich will mich aber bemühen, Ihnen einige Faustregeln an die Hand zu geben.

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Begrifflichkeiten des Vergaberechts: Beschränkte Ausschreibung

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 08.02.18 15:08 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

Teil 7 unserer Serie „Begrifflichkeiten des Vergaberechts“ befasst sich mit Beschränkten Ausschreibungen. Eine Beschränkte Ausschreibung steht nur denjenigen Unternehmen offen, die von der Vergabestelle zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Um Informationen über geeignete Bieter zu gewinnen, kann die Vergabestelle einen Teilnahmewettbewerb vor die eigentliche Ausschreibung schalten. Mit dessen öffentlicher Bekanntgabe sind Unternehmen aufgefordert, ihre Eignung für den jeweiligen Auftrag nachzuweisen. Unter den Bewerbern wählt die Vergabestelle dann jene aus, die ein Angebot für die eigentliche Vergabe abgeben sollen. Eines von diesen erhält schließlich in der Regel den Zuschlag.

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Fristen – Wenn Vergabestellen ungebührlich drängeln

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 01.02.18 15:04 Uhr   |  Themen: Vergaberecht, Akquise im öffentlichen Sektor

Fristen - Wenn Vergabestellen ungebührlich drängeln.jpgFristen sind in Vergabeverfahren gesetzlich festgelegt, um Bietern die Möglichkeit zu geben, in ausreichender Zeit ein attraktives und auskömmliches Angebot für die Vergabestellen zu erarbeiten. Dennoch wird man bei nicht gerade wenigen Ausschreibungen mit sehr kurzen Fristen konfrontiert. Es scheint, als wollte die eine oder andere Vergabestelle damit einen Bieter ungebührlich bevorzugen, der sich dank besonderer Kenntnis der Sachlage bereits früher als seine Marktbegleiter auf die Ausschreibung vorbereiten konnte. Dieses Vorgehen widerspricht aber klar dem Grundsatz der Gleichbehandlung aller Bieter.

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Begrifflichkeiten des Vergaberechts: Das Verhandlungsverbot

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 25.01.18 15:13 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

Das Verhandlungsverbot.jpgTeil 6 unserer Serie „Begrifflichkeiten des Vergaberechts“ befasst sich mit dem Verhandlungsverbot. Bei Öffentlichen Ausschreibungen ( bzw. dem Offenen Verfahren oberhalb des EU-Schwellenwertes) oder Beschränkten Ausschreibungen (bzw. dem Nicht Offenen Verfahren oberhalb des EU-Schwellenwertes) unterliegt der Auftraggeber dem sog. Verhandlungsverbot. Es besagt, dass die Vergabestelle Angebote nicht mit den Bietern verhandeln darf. Aus Sicht des Gesetzgebers soll das Verhandlungsverbot sicherstellen, dass der Auftraggeber die Grundlagen der Ausschreibung während des Verfahrens nicht verändert. Lediglich vergabebezogene Fragen seitens der Bieter und diesbezügliche Aufklärungen durch die Vergabestelle dürfen während des Vergabeverfahrens kommuniziert werden. Aufklärungen müssen an alle Bieter weitergegeben werden. Dieses Vorgehen soll vermeiden, dass ein Bieter über einen Wissensvorsprung verfügt.

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So vermeiden Sie die drei Todsünden des Kalkulators

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 11.01.18 15:04 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Drei Todsünden des Kalkulators.jpgEgal, ob eines oder mehrere Bewertungskriterien – der Preis spielt in fast jeder Ausschreibung eine entscheidende Rolle. Und im Gegensatz zum privatgewerblichen Sektor sind Angebote nicht freibleibend: Der Bieter ist bis zum Ablauf der Bindefrist an das Angebot gebunden und verpflichtet, den Auftrag bei Zuschlagserhalt zu dem angegebenen Preis zu übernehmen, egal, ob dieser auskömmlich ist oder nicht! Umso wichtiger ist es, dass man bei der Angebotskalkulation alles richtig macht und auch bei komplexeren Anforderungen stets die Übersicht behält. 

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Begrifflichkeiten des Vergaberechts: Angemessenheit des Angebots

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 04.01.18 15:10 Uhr   |  Themen: Vergaberecht

Teil 5 unserer Serie "Begrifflichkeiten des Vergaberechts" befasst sich mit der Angemessenheit des Angebots. Das Vergaberecht sieht vor, dass ein Ausschreibungsteilnehmer, der einen nicht nachvollziehbar hohen oder niedrigen Preise anbietet, den Auftrag nicht erhalten darf (vgl. § 60 VgV, § 16 Abs. 6 und § 16d EU Abs. 1 Nr. 2 und 3 VOB/A). Relevant ist dabei vor allem ein auffällig niedriger Preis, da ein ungewöhnlich hoher Preis in der Regel durch niedrigere Angebote ausgestochen wird bzw. schon Grund genug bietet, keine Berücksichtigung zu finden.

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Soziales Engagement beim DTAD

Beitrag von Verena Corsepius am 03.01.18 16:49 Uhr   |  Themen: Hinter den Kulissen des DTAD

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Bildung und Förderung von jungen Erwachsenen ist für den DTAD ein Herzensprojekt.

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Ausschreibungsbearbeitung mit der 4-Farb-Methode

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 14.12.17 15:08 Uhr   |  Themen: Akquise im öffentlichen Sektor

Ausschreibungsbearbeitung.jpgEiner meiner Grundsätze bei der Bearbeitung von Ausschreibungen lautet „Weniger ist mehr“!
Damit meine ich: Lieber weniger Ausschreibungen mit hinreichender Aussicht auf Erfolg gewissenhaft und intensiv bearbeiten als versuchen, bei möglichst jeder Ausschreibung irgendwie ein Angebot zu platzieren. Bevor wir uns also bewusst für die Teilnahme an einer Ausschreibung entscheiden, sollten wir die Vergabeunterlagen analysieren und anschließend eine strategische Entscheidung finden. Dabei hat es mir immer sehr geholfen, die Unterlagen zunächst nach einem von mir entwickelten Vier-Farb-Muster zu strukturieren. Im Folgenden möchte ich Ihnen diese Methode zur effizienten Bearbeitung von Ausschreibungen einmal näher bringen.

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Neue Schwellenwerte: 01.01.2018

Beitrag von Dr. Alexander Seyferth am 07.12.17 15:11 Uhr   |  Themen: Vergaberecht, Akquise im öffentlichen Sektor

Turnusmäßig alle zwei Jahre hebt die europäische Kommission die sogenannten Wertgrenzen für die Oberschwellenvergabe an. Das heißt, dass Beschaffungen, die oberhalb dieser Netto-Volumen liegen, europaweit und nach den vergaberechtlichen Vorgaben der Bundesgesetzgebung (im wesentlichen GWB, VgV, VOB) ausgeschrieben werden müssen. Nun ist es wieder soweit: alle Ausschreibungen, die nach dem 01.01.2018 veröffentlicht werden, müssen vergabeverfahrensrechtlich anhand folgender Grenzwerte eingeordnet werden:

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Über diesen Blog

Lesen Sie Akquise-Tipps von den Profis. Der DTAD Blog ist ein Blog der DTAD Deutscher Auftragsdienst AG und bietet neben Informationen zur erfolgreichen Auftragsakquise aktuelle Beiträge, Beitragsserien und Tipps rund um:

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  • Ausschreibungen
  • Auftragsvergabe

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